VP-Hoch: Fehlende Schuleinrichtungen entwerten Planungen für Bezirksteil um Eisring Süd
Grundsätzlich ist eine bauliche Aufwertung der derzeitigen Brache des Eisrings Süd durchaus zu begrüßen, aber in der nun geplanten Form wird die Chance auf eine positive Entwicklung eines gesamten Bezirksteils nicht genutzt”, kritisiert der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch, den heute im Planungsausschuss von der SPÖ beschlossenen Flächenwidmungsplan, der die Bebauung dieses Areals festlegt. Vor allem das Fehlen dringend
notwendiger Schuleinrichtungen – sowohl im Pflichtschul- als auch im ORG-Mittelschulbereich – zeuge nicht gerade von einer Planung für die Zukunft.
So eine Schuleinrichtung wäre umso dringlicher, da durch bereits realisierte große Wohnbauprojekte in der Umgebung schon jetzt alle Schulen im Umfeld aus den Nähten platzen. Ein weiterer Anlass für einen Schulbau auf dem Eisring-Gelände ist die Teilnahme der KMS Knöllgasse am Schulversuch Wiener Mittelschule, woduch seitens dieser Schule wieder ein größerer Platzbedarf entstand. “Außerdem ermöglicht ein etwaiger Schulstandort am Eisring-Gelände eine Bereitstellung von hervorragenden Sportflächen”, so Hoch.
Das Argument von Stadtrat Schicker, dass die Schule erst in 10 bis 12 Jahren bezogen werden könne und dann der Druck von den Schülerzahlen nicht mehr so groß wäre, entbehre jeder Grundlage, wenn man sich die Zahlen des zu erwartenden Bevölkerungsanstieges in Wien und damit auch in Favoriten ansieht. “Dass die Flächenwidmung anders ausgefallen ist, als es notwendig gewesen wäre, zeigt einmal mehr, wie wenig Verständnis die Stadtregierung für jene dringenden Entwicklungsimpulse für Favoriten hat, die dieser Bezirk unbedingt braucht”, betont Hoch abschließend. (APA/OTS)
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